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5 Gründe für den Betriebsrat, eine Unternehmensberatung ins Haus zu holen

"Der Betriebsrat beauftragt eine Unternehmensberatung – das perfekte Paradoxon, möchte man meinen. Doch was paradox klingt, ist in höchstem Maße logisch. Denn der Fokus einer zukunftsorientierten Unternehmensberatung liegt in der langfristigen Gewinnsteigerung. Und die ist untrennbar an das Wohlergehen des einzelnen Mitarbeiters gekoppelt." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Theater Oberhausen: Der Sandmann

"Am 18. Oktober erschien online ein Artikel, der sich auf die Forschung Jeff Nesbits bezieht, des früheren Leiters für Rechts- und Öffentlichkeitsangelegenheiten der National Science Foundation. Demnach kommt Nesbit zu dem Schluss: 'Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, was die größte Bedrohung unserer Existenz ist, dann ist es vermutlich KI [Künstliche Intelligenz].'" Die gesamte Kritik kann hier nachgelesen werden.

(c) Anna-Sophia Zimniak

HELIOS: Wer den Wind erweckt hat

Im Auftrag des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V. bin ich nach Hamm gefahren, um mir Wer den Wind erweckt hat, eine Produktion des HELIOS-Theaters anzusehen. Wie mir das Stück gefallen hat, kann hier nachgelesen werden: HELIOS: "Wer den Wind erweckt hat"

"Wie sieht der Wind aus, wenn er schläft? Wie, wenn er im Felsenschatten liegt, ohne sich zu rühren? Wie klingt er dann? Subtil schwingen diese Fragen mit, wenn die Spinne den Gesuchten auf einer Felseninsel findet. Doch es ist selbstverständlich, dass sie ihn erkennt - sie, die als Vertreterin der Fauna seine Abwesenheit doch so sehr spürt."

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Innovation (durch) Zuhören als Führungsqualität

"Im Jahr 1973 erschien im K. Thienemanns Verlag mit Momo oder die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte ein Jugendroman von Michael Ende, der heutigen Führungskräften zu denken geben sollte. Laut einer aktuellen Umfrage wenden viele Führungskräfte weniger als eine Stunde in der Woche auf, um ihren Mitarbeitern zuzuhören. Claudia Tödtmann greift dieses Ergebnis in Ihrem Artikel Wer als Chef nicht zuhört, wird bald überflüssig sein auf und beschreibt das Zuhören explizit als Führungsqualität." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Eine etwas andere Change-Beratung

"Regelmäßig wird betont, dass den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden muss, zu verstehen, wie der vollständige Veränderungsprozess aussehe. Dieser Ansatz geht davon aus, dass der Veränderungsprozess bereits gesetzt ist, wenn die Mitarbeiter ins Spiel kommen. So funktioniere Change-Management nur 'mit festen Regeln', innerhalb derer sich die Spieler bewegen könnten. Jedoch sollten Sie zunächst die Prakstraße besitzen, bevor Sie Häuser auf der Schlossallee kaufen. Dem Change-Management sollte ein häufig vernächlässigter Schritt vorangehen." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Wie Sie durch Wissenssicherung konkurrenzfähig bleiben

"'Wetter und Arbeitsmarkt sind in diesem Frühsommer im Gleichschritt unterwegs, beides ist alles in allem geprägt von einer stabilen Hochdrucklage, die Sonne macht ordentlich Überstunden', verkündete Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Ende Juni die erfreulichen Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Laut Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit waren im Juni 805.000 offene Stellen gemeldet. Und das ist nur die offizielle Zahl." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Warum Performance Management Berechnung und Fingerspitzengefühl ist

"Formal gesehen bezeichnet 'Performance' die erbrachte Leistung in Abhängigkeit von der benötigten Zeit und den eingesetzten Ressourcen. Doch nicht umsonst hat Hansjörg Künzel als Herausgeber seinen Band Erfolgsfaktor Performance Management mit dem Untertitel Leistungsbereitschaft einer aufgeklärten Generation versehen. Indem Künzel Fußballer als Vertreter dieser 'aufgeklärten Generation' anführt, wählt er ein sehr griffiges Beispiel. Er zitiert Bundestrainer Jogi Löw: 'Die Spieler fordern Transparenz in der Argumentation und gewisse Einflussmöglichkeiten.'" Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Eine Glosse über To-do-Listen und Langeweile

"Das Klischee der nägellackierenden Mitarbeiterin hat sich digitalisiert. Jetzt schaut sie sich mehr oder weniger künstlerische Fotografien von Schuhen auf Instagram an, liked und kommentiert sie. Ihr Kollege neben ihr 'liest' heute nicht mehr den Playboy, sondern tummelt sich auf mobile.de. Warum gibt es dieses Klischee? In Wirklichkeit ist es nicht daraus entstanden, dass der Wert der äußeren Erscheinung oder der der Motorisierung höher eingeschätzt wird als der der produktiven Arbeit." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Statt Rationalisierung: Wie Sie Ihre Personalbedarfsplanung optimieren

"Personal ist ein großer Kostenfaktor, aber auch eine grundlegende, gewinnbringende Investition, für die sich eine gute Personalbedarfsplanung lohnt. Deshalb sollten Sie die Arbeitskraft Ihrer Mitarbeiter optimal einsetzen. Um die vorhandenen Kapazitäten in Ihrem Unternehmen optimal zu nutzen, bedarf es einer detaillierten Analyse." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Organisationsentwicklung und Change Management

"Es gibt verschiedene Gründe für Veränderungsbedarf in einer Organisation. Mal wächst ein Unternehmen, mal schrumpft es, mal müssen Prozesse optimiert werden, mal macht das Personalmanagement Veränderungen notwendig. Egal weshalb - bei jeder Veränderung sollte man nicht einfach über die Menschen hinweggehen, sondern sie einbinden und mit Fingerspitzengefühl handeln." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Personalmanagement und Leadership

"Der Mensch ist der Grundstein eines jeden Unternehmens. Alle Prozesse werden durch die Mitarbeiter gesteuert und bauen auf ihrer Arbeit auf. Gezieltes Personalmanagement ist für die Umsetzung Ihrer Unternehmensziele daher elementar. Wir unterstützen Sie bei der Optimierung Ihres Personalmanagements und lösen Personalprobleme." Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden.

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Ich bin der Spieß

Im Dezember 2016 erschien Ausgabe 72 der Literaturzeitschrift Am Erker und mit ihr meine Rezension Ich bin der Spieß zu Frederike Freis Kindroman Bissiges Gras.

"Was Wahrheit ist, daran beißen sich Erkenntnistheoretiker seit Jahrhunderten die Zähne aus. Gerade deshalb sprechen Kinder so wahrhaftig, weil sie ihre ganz eigene Wahrheit nicht zu zerkauen versuchen, sondern sie einfach ausspucken. Ungefiltert spritzt sie einem ins Gesicht und läuft warm und klebrig hinunter. Und manchmal brennt sie auch ein bisschen auf der Haut."

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Lukas spielt mit seinem elektrischen Rollstuhl in der ersten Bundesliga Hockey

Wenn das Praktikum beim Radio Bochum mich nach Bochum-Langendreer in eine Schule für körperbehinderte Kinder führt, kommt das dabei heraus.

"Aufgrund einer Regeländerung werden dort neuerdings Rollys verwendet, die bis zu 15 km/h schnell fahren."

(c) Offizin-Verlag

875 Gramm

Zwar wird meine Rezension 875 Gramm im Sommer 2016 auch gedruckt in Ausgabe 71 von Am Erker erscheinen, aber um dem wirklich lesenswerten Erzählband Blaue Stunden von Sabine Haupt schon jetzt eine Plattform zu geben, ist mein Text bereits online erschienen.

"'Warum die Leiche am Ende verschwindet, habe ich nicht verstanden.' Aber geht es hier wirklich um das Verstehen? Geht es in Sabine Haupts Erzählband Blaue Stunden nicht vielmehr um Eindrücke, die sich zu einer oder mehreren Wahrnehmungsperspektiven zusammensetzen?"

(c) Lektora Verlag

Was nicht passt, funktioniert gerade deswegen

Sag es in Leuchtbuchstaben wird multimedial. Anfang 2014 habe ich mit Kathrin Pogrzeba ein kurzes Filmporträt von Sandra Da Vina erstellt. Nun ist meine Rezension Was nicht passt, funktioniert gerade deswegen zu ihrem Erzählband Sag es in Leuchtbuchstaben auf literaturkritik.de online.

"'Jemand, irgend jemand, hatte er sich vorgestellt.' Es sind einfache Sprachspiele, die Sandra Da Vina sich in ihrem ersten Erzählungsband Sag es in Leuchtbuchstaben gekonnt zunutze macht, um große Effekte zu erzielen. Bereits der Name, den sie für Herrn Jemand wählt, funktioniert schon als Geschichte mit intellektueller Tiefe."

(c) Luchterhand

Ein Fest der Langeweile (Stanišic I)

Da schreibt man eine Rezension, die eigentlich nur für die Uni gedacht war, und das kommt dabei heraus.

"Es ist die Langeweile, die wir brauchen. Aber wer sind wir? Wir, die wir Geschichten erzählen von denen, die die Glocken läuten. Oder wir, die wir die malen, die durch die Nacht laufen, mit Schwarz auf schwarzem Grund. Vielleicht wir, die wir den erschießen, der sich weigert, uns die Zigaretten zu geben. Oder auch wir, die wir morgen ein Fest feiern. Die wir morgen das Mädchen Anna verbrennen. Und Anna? Langweilt sich noch bei dem Gedanken an den Scheiterhaufen. Die absonderliche, wohl moderne, Struktur von Vor dem Fest macht Saša Stanišićs Roman nicht wirklich zu etwas, das gebraucht wird, auch nicht die scheinbare Zufälligkeit der Chronologie dieses Textes."

(c) mitteldeutscher verlag

Hätten Sie wohl ein wenig Salz für mich?

Da wird an der Uni eine Redaktion von literaturkritik.de eröffnet und man möchte schon gerne mitmischen.

"Wäre Christopher Ecker ein Koch – und kein Philosophielehrer und Literaturkritiker –, würde ich Salz und Pfeffer bestellen und mir eine heißere Suppe kommen lassen. Fad schmeckt Die letzte Kränkung, ein Roman über eine schemenhafte Männerfigur in Frankreich zur Zeit der deutschen Besatzung. Der Namenlose weiß selbst nicht mehr, wer er ist, und so wird es für Ecker leicht, einen glattgeschliffenen 08/15-007 mit 'Parabellum 08' mit '9mm-Patronen' aus ihm zu machen.Von einer Entwicklung des Romancharakters kann keine Rede sein."

(c) Suhrkamp

Die Musik in Dietmar Daths "Die Abschaffung der Arten"

So etwas entsteht, wenn man für die Uni einen Essay braucht, der einem nur "im Tausch" gegen einen eigenen Text zur Verfügung gestellt wird.

"Dietmar Dath hat mit seinem Roman Die Abschaffung der Arten eine Welt geschaffen, deren Struktur zunächst willkürlich erscheint. Alle Zusammenhänge, die im Laufe des Plots erstellt werden, wirken vom Autor in skurrilen Phantasien erdacht, einzig durch Ästhetik motiviert. Jedoch liefert der Roman von der ersten Seite an kleine Anhaltspunkte für das System der Erzählung, da er in vier 'Sätze' aufgeteilt ist."