Spaziergang mit Thomas Melle

(c) Marie-Luise Eberhardt

Mit Kunst über Kindesmissbrauch zu sprechen ist eine schwierige Aufgabe. Die Gefahr ist groß, pathetisch oder voyeuristisch zu werden. Thomas Melle hat mit seinem Stück Bilder von uns eine besondere Art des Erzählens über das Thema gefunden. Gemeinsam mit Marie-Luise Eberhardt und Alexander Viktorin habe ich herauszufinden versucht, wie er dabei vorgegangen ist. Wir haben alle drei mit der Kamera hantiert und ich habe das Interview mit Melle geführt.

Auf ein Tässchen mit Frau Berg

(c) Alexander Viktorin

Und dann kam Mirna ist ein Stück, mit dem Sibylle Berg an Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen von 2013 anschließt. Wieder geht es um junge Frauen, die ihren Platz in der Welt suchen. Waren sie im ersten Teil aber ausschließlich für sich selbst verantwortlich, ist jetzt eben Mirna da: Bergs Protagonistinnen haben Kinder bekommen. Über die Hintergründe zum Stück und zum Entstehungsprozess habe ich Sibylle Berg befragt. Aufgezeichnet und geschnitten hat Alexander Viktorin das Gespräch.

Mülheims schnellste Kritik

(c) Alexander Viktorin

Sibylle Bergs Und dann kam Mirna war am 13. Mai 2016 im Rahmen der Mülheimer Theatertage Stücke 2016 in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr zu sehen. Isabelle Bach und ich haben uns das Stück angesehen und uns unmittelbar danach zu einem Zwiegespräch vor die Kamera gestellt. Spontan haben wir ein bisschen analysiert und kritisiert. Aufgenommen und geschnitten hat Alexander Viktorin das Gespräch.

Der Berg ist hier! Ein literarischer Spaziergang

"Haben Sie eine Ahnung davon, wie viele von ihnen unten geblieben sind bei ihrer Arbeit tief drunten in der Erde?"

1811 erschien erstmals Johann Peter Hebels Kalendergeschichte Unverhofftes Wiedersehen. Große Dichter, darunter E.T.A. Hoffmann mit Die Bergwerke zu Falun haben den Stoff seitdem bearbeitet. Es ist wohl die Faszination der Liebe und des Todes, die den jungen Bergmann in der Literatur immer wieder sterben und seine Verlobte den Leichnam Jahrzehnte später wiederentdecken ließ. 
Thomas Eicher hat als Geschäftsführer von Melange Literarische Gesellschaft zur Förderung der Kaffeehauskultur e.V. zusammen mit der Schauspielerin Caroline Keufen eine Collage aus den verschiedenen Stoffverarbeitungen erstellt und daraus einen literarischen Spaziergang gestaltet. Im Mai 2014 haben Kathrin Pogrzeba und ich sie mit der Kamera begleitet. Zu sehen ist das Ergebnis zusammen mit anderen Interessanten Kurzfilmen unter http://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/compott-thema-ua-theaterprojekt-pottfiction.htmlDer Berg ist hier! Ein literarischer Spaziergang beginnt bei Minute 5:57.

Sag es in Leuchtbuchstaben

(c) Kathrin Pogrzeba und Pia Soldan

"Ich kann ohne das Schreiben nicht leben und ich glaube, im Rückschluss kann ich dann auch behaupten, dass ich vom Schreiben lebe."

Sandra da Vina brachte im Februar 2014 ihren Erzählband Sag es in Leuchtbuchstaben heraus. Da sowohl ihre Geschichten als auch ihre Person Aufmerksamkeit verdienen, haben Kathrin Pogrzeba und ich ein kleines Filmportrait mit dem Titel des Erzählbandes über sie erstellt. Ansehen kann man es sich zusammen mit anderen interessanten Kurzfilmen unter http://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/compott-thema-ua-mann-aus-stahl-kunst-und-psychiatrie.html. Sag es in Leuchtbuchstaben beginnt bei Minute 16:50.